Seelenlichter

Seelenlichter

Sei Colori

Das Konzert des Vokalensembles „Sei Colori” mit dem Titel „Seelenlichter” will eine musikalische Brücke zwischen Trauer und Trost in der dunklen Jahreszeit schlagen. Dabei wird das Ensemble Werke von Orlando di Lasso und Marco Antonio Ingegneri bis hin zu Komponistinnen und Komponisten der Gegenwart aus verschiedenen Ländern zu Gehör bringen. Die Besetzung von zwei bis drei Frauen- und zwei Männerstimmen ermöglicht die Interpretation eines vielseitigen Repertoires: Die Vielstimmigkeit bietet dabei ein faszinierend reichhaltiges Spektrum an Klangfarben, welches dem Ensemble seinen programmatischen Namen gegeben hat.


Dienstag (Allerheiligen), 1. November 2022, 18.00 Uhr
Matthäuskirche, Cranger Straße 81, 45891 Gelsenkirchen

Sei Colori Vokalensemble
Esther Remmen, Sophie Richter – Sopran
Heike Weber – Alt
Daniel Kasel – Tenor
Hanno Kreft – Bass

Karten an der Abendkasse und im Internet: 20 €
Die aktuelle Corona-Schutzverordnung muss beachtet werden.

Foto 1: © V.Zhytkov/Depositphotos.com, Foto 2 (Interpreten): © Jens Heuler 

NPW Barock I

NPW Barock I

Sturm und Drang – Die Achse Wien-Berlin

Wohl kein anderes Instrument kann so ausdrucksvoll in allen Tonlagen singen und klingen wie das Violoncello. Dennoch fristete die sogenannte kleine Bassgeige lange eine untergeordnete Rolle als Begleitinstrument. Im deutschsprachigen Raum waren Carl Philipp Emanuel Bach und Joseph Haydn die ersten, die dem Cello den Rang einer Konzertsolistin zugestanden. Das passte gut in die Epoche zwischen Barock und Klassik, als vieles möglich war und manches bereits auf die Romantik deutete. Die Werke der zwei ältesten Bachbrüder, die Sinfonie von Joseph Martin Kraus und Haydns erstes Cellokonzert besitzen all die farbenprächtigen Facetten dieser Zeit voller Sturm und Drang und Empfindsamkeit.


Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788)
Konzert für Violoncello, Streicher und Basso continuo a-Moll Wq 170

Joseph Martin Kraus (1756-1792)
Sinfonie cis-Moll VB 140

Wilhelm Friedemann Bach (1710-1784)
Sinfonia d-Moll F 65


Joseph Haydn (1732-1809)
Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 C-Dur


Freitag, 18. November 2022, 19.30 Uhr
Matthäuskirche, Cranger Straße 81, 45891 Gelsenkirchen

Neue Philharmonie Westfalen
Peter Bruns – Violoncello und Leitung

Vorverkauf: 15 € |  Abendkasse: 17 €
Die aktuelle Corona-Schutzverordnung muss beachtet werden.

Vorverkaufsstellen:
BASSO-Reinigung, Cranger Str. 279, 45891 Gelsenkirchen
Apotheke Petri, Nienhofstr. 1, 45894 Gelsenkirchen
Buchhandlung Junius, Sparkassenstr. 4, 45879 Gelsenkirchen

Text: Babette Kaiserkern, Foto 1: © stokkete/Depositphotos.com, Foto 2: © Jens Roetzsch, Foto 3: © Pascal Amos Rest

Santiago im Herzen

Santiago im Herzen

Musik an der Pilgerstraße nach Santiago de Compostela

Gedanken zum Jakobsweg aus „Ich bin dann mal weg” von Hape Kerkeling. Mit Musik von Praetorius, Festa, Escobar, Ponce, de la Torre und Ortiz.


Freitag, 3. Februar 2023, 19.30 Uhr
Matthäuskirche, Cranger Straße 81, 45891 Gelsenkirchen

Flautando Köln – Blockflöten und Gesang
Heikko Deutschmann – Sprecher

Vorverkauf: 23 € | Abendkasse: 25 €
Die aktuelle Corona-Schutzverordnung muss beachtet werden.

Vorverkaufsstellen:
BASSO-Reinigung, Cranger Str. 279, 45891 Gelsenkirchen
Apotheke Petri, Nienhofstr. 1, 45894 Gelsenkirchen
Buchhandlung Junius, Sparkassenstr. 4, 45879 Gelsenkirchen

Foto 1: © andreadelbo/Depositphotos.com, Foto 2: © Christina Feldhoff, Foto 3: © Mathias Bothor

Mozart in Trauer

Mozart in Trauer

Klassik-Dialog

Mozart genoss das Leben, lebte aber auch im Bewusstsein der Vergänglichkeit. Seine „Trauermusik“ entstand zum Begräbnis zweier Freimaurer. Mit der „kleinen g-moll-Sinfonie“ erkundet der 17-Jährige Pfade zwischen Leben und Tod. Der Klang der Bratsche ist wie geschaffen für den Ausdruck von Trauer. Eric Quirante Kneba, NPW-Solo-Bratscher, stellt zwei großartige Werke vor: Paul Hindemith reagierte mit seiner „Trauermusik“ auf den Tod des englischen Königs Georg V. Barocke Reminiszenzen schließen die Meditation ab. Auch Benjamin Britten griff auf Vorbilder zurück: John Dowlands „Lachrymae“ (Tränen). Englische Schwermut verströmt ebenfalls Edward Elgars „Sospiri“ (Seufzer).


Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Maurerische Trauermusik c-moll KV 477

Paul Hindemith (1895-1963)
„Trauermusik“ für Viola und Streichorchester

Edward Elgar (1857 – 1934)
Sospiri op. 70

Benjamin Britten (1913 – 1976)
„Lachrymae“ für Viola und Streichorchester op. 48

Wolfgang Amadeus Mozart
Sinfonie Nr. 25 g-Moll KV 183


Sonntag, 26. Februar 2023, 18.00 Uhr
Matthäuskirche, Cranger Straße 81, 45891 Gelsenkirchen

Neue Philharmonie Westfalen
Eric Quirante Kneba – Violine
GMD Rasmus Baumann – Leitung

Vorverkauf: 15 € | Abendkasse: 17 €
Die aktuelle Corona-Schutzverordnung muss beachtet werden.

Vorverkaufsstellen:
BASSO-Reinigung, Cranger Str. 279, 45891 Gelsenkirchen
Apotheke Petri, Nienhofstr. 1, 45894 Gelsenkirchen
Buchhandlung Junius, Sparkassenstr. 4, 45879 Gelsenkirchen

Text: Dr. Kerstin Schüssler-Bach, Foto 1: © Jule_Berlin/Depositphotos.com, Foto 2: © Philipp Ottendoerfer, Foto 3: © Pedro Malinowski, Foto 4: © Pascal Amos Rest

NPW Barock II

NPW Barock II

Grand Tour Baroque

Die künstlerischen Hotspots der Barock-Epoche lagen in Italien, wo (nicht nur) die Musik fantastische neue Blüten hervorbrachte. Wer etwas lernen wollte, reiste nach Venedig, Rom oder Neapel. Zu den Glücklichen gehörte Georg Friedrich Händel ebenso die der Dresdner Hof-Konzertmeister Johann Georg Pisendel. Letzterem widmete Antonio Vivaldi höchstpersönlich einige seiner extravaganten Werke, die in ganz Europa Furore machten. Auch Jean-Marie Leclair und Frankreichs größter Barockkomponist Jean-Philippe Rameau pilgerten in jungen Jahren nach Italien, um ihren Geschmack zu verfeinern. Was dabei herausgekommen ist, lässt sich in dieser Grand Tour Baroque feststellen…


Jan Dismas Zelenka (1679-1745)
Hipocondrie à 7 concertanti ZWV 187

Georg Friedrich Händel (1685-1759)
Concerto grosso op. 3 Nr. 1 HWV 312

Jean-Marie Leclair (1697-1764)
Konzert für Violine und Orchester e-Moll op. 10 Nr. 5

Antonio Vivaldi (1678-1741)
Sinfonia für Streicher und Basso continuo G-Dur RV 146

Johann Georg Pisendel (1687-1755)
Imitation des caractères de la danse

Jean-Philippe Rameau (1683-1764)
Suite „Les Indes Galantes“


Sonntag, 28. Mai 2023, 18.00 Uhr
Matthäuskirche, Cranger Straße 81, 45891 Gelsenkirchen

Neue Philharmonie Westfalen
Leila Schayegh – Violine und Leitung

Vorverkauf: 15 € |  Abendkasse: 17 €
Die aktuelle Corona-Schutzverordnung muss beachtet werden.

Vorverkaufsstellen:
BASSO-Reinigung, Cranger Str. 279, 45891 Gelsenkirchen
Apotheke Petri, Nienhofstr. 1, 45894 Gelsenkirchen
Buchhandlung Junius, Sparkassenstr. 4, 45879 Gelsenkirchen

Text: Babette Kaiserkern, Foto 1: © alexey.fedoren@gmail.com/Depositphotos.com, Foto 2 & 3: © Marco Borggreve, Foto 4: © Pedro Malinowski

Magische Momente

Magische Momente

Dance of Joy

Das Aachener Quartett spielt „Klezmer-Unterhaltung auf höchstem Niveau” (FAZ) und begeistert in seinen Konzerten und Festivalauftritten das Publikum zu Standing Ovations. Seit über 20 Jahren spielt sich die Gruppe mit ihrem inzwischen unverwechselbaren Sound in die Herzen der Zuhörer. Von traurig bis himmelhoch jauchzend- von orientalischen Sphären bis zu bulgarischen Rhythmen – von tiefer Leidenschaft bis zu meditativer Einfachheit. Die Vielfalt der Akkordeonfarben, der hellwache Bass, das Facettenspiel der Geige und Bratsche, Klarinette, Sopransaxophon und Bassklarinette – so bunt in ihrer Andersartigkeit. Die Musik von Dance of Joy erzählt von Freude und Schmerz, Lieder ohne Worte in einer Sprache, die jeder versteht. Dance of Joy hat für diesen Abend sowohl traditionelle Klezmerstücke aus der alten und neuen Welt, als auch ein paar Überraschungen im Gepäck. Melodien voll Innigkeit, feurige Rhythmen, musikalische Dialoge gepaart mit spielerischer Virtuosität schaffen auf der Bühne magische Momente für Spieler und Publikum.


Sonntag, 18. Juni 2023, 18.00 Uhr
Matthäuskirche, Cranger Straße 81, 45891 Gelsenkirchen

Dance of Joy
Johannes Flamm – Klarinette
Johanna Schmidt – Violine
Alfred Krauss – Akkordeon
Werner Lauscher – Bass

Karten an der Abendkasse und im Internet: 20 €
Die aktuelle Corona-Schutzverordnung muss beachtet werden.

Foto: © Frank Hirschhausen