Mozart im Film

Mozart im Film

Klassik-Dialog

Unvergessen, wie Meryl Streep und Robert Redford in „Jenseits von Afrika“ ihre Liebe in der weiten Landschaft Kenias entdecken – mit Mozarts Klarinettenkonzert. Die klassische Tonspur gibt vielen Filmen emotionale Tiefenwirkung. Samuel Barbers schmerzlich-schönes „Adagio for Strings“ kontrastiert in „Platoon“ zur Brutalität des Vietnamkriegs.
Als großer Hollywood-Komponist machte Bernard Herrmann Anleihen bei Bartók oder Prokofjew. In „Psycho“ duscht es sich gruseliger mit Herrmanns aufregender Musik. Lionel Baier bedient sich in seinem schwarzhumorigen Film „La Vanité“ Dmitri Schostakowitschs Kammersinfonie op. 110a als Teil des Soundtracks. Als Solistin bei Mozart wirkt Nicola Jürgensen mit, ehemalige Soloklarinettistin des WDR Sinfonieorchesters und Professorin an der Folkwang Universität der Künste Essen.


Samuel Barber (1910-1981)
Adagio for Strings

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Konzert für Klarinette und Orchester A-Dur KV 622

Bernard Herrmann (1911-1975)
Suite aus „Psycho“

Dmitri Schostakowitsch (1906-1975)
Kammersinfonie op. 110a


Sonntag, 19. September 2021, 18.00 Uhr
Matthäuskirche, Cranger Straße 81, 45891 Gelsenkirchen

Kartenbestellung telefonisch nur unter Tel. 0209/ 75760

Tickets im Vorverkauf: 14 € | Tickets an der Abendkasse: 16 €

Vorverkaufsstellen:
BASSO-Reinigung, Cranger Str. 279, 45891 Gelsenkirchen
Apotheke Petri, Nienhofstr. 1, 45894 Gelsenkirchen
Buchhandlung Junius, Sparkassenstr. 4, 45879 Gelsenkirchen

Neue Philharmonie Westfalen
Nicola Jürgensen – Bassettklarinette
GMD Rasmus Baumann – Leitung

Foto 1-3: © Maike Helbig, Fotos 4-5: © Pedro Malinowski

Die wundersamen Erlebnisse des Don Quichotte de la Mancha

Die wundersamen Erlebnisse des Don Quichotte de la Mancha

Musikalisch-literarische Hirngespinste nach Miguel de Cervantes

Sein Kampf gegen Windmühlen ist sprichwörtlich geworden. Don Quichotte, Ritter von der traurigen Gestalt, verliert den Verstand, um in eine wunderbar poetische Welt der Fantasie einzutauchen. Windmühlen werden zu Riesen, ein alter Klepper zu einem Streitross und eine heruntergekommene Schenke zu einer Ritterburg. Der treue Schildknappe Sancho hat es da nicht leicht, den Überblick zu behalten.

Kai Bettermann und Sabine Thielmann lassen diese Welt Wirklichkeit werden. Erzählungen, Dialoge, Lieder und Gitarrenmusik ergänzen sich zu einem kurzweiligen Programm, in dem weder Liebe und Mut noch Hass und Feigheit fehlen.


Sonntag, 07. November 2021, 18.00 Uhr
Matthäuskirche, Cranger Straße 81, 45891 Gelsenkirchen

Tickets an nur der Abendkasse: 12 €

Kai Bettermann – Gitarre, Gesang, Schauspiel
Sabine Thielmann – Gesang, Schauspiel

Foto 1: Monumento Cervantes, Plaza de España, Madrid, Foto 2-3: ©Ursula Dusch

NPW Barock – Teil 1

NPW Barock – Teil 1


Das Programm wird sobald wie möglich bekannt gegeben.


Sonntag, 28. Novemer 2021, 18.00 Uhr
Matthäuskirche, Cranger Str. 81, 45891 Gelsenkirchen

Tickets im Vorverkauf: 14 € | Tickets an der Abendkasse: 16 €

Neue Philharmonie Westfalen
Bernhard Forck – Violine und Leitung

Text: Foto 1: Chapelle royale des Invalides, Paris, Foto 2: © Gudrun Senger, Foto 3: © Pedro Malinowski

Anne Schwanewilms & Konrad Suttmeyer

Anne Schwanewilms & Konrad Suttmeyer

„Zum neuen Jahr“ Anne Schwanewilms und Konrad Suttmeyer präsentieren Lieder von Wolf, Mahler und Strauss

Er, komponiere nicht bloß Gedichte, sondern sozusagen ganze Dichter, schrieb der Wiener Musikkritiker Eduard Hanslick in spöttischer Übertreibung über Hugo Wolf. Doch die Hingabe und Intensität, mit der der Komponist die poetischen Texte Johann Wolfgang von Goethe, Heinrich Heine oder Joseph von Eichendorff in Musik setzte, sind in jedem einzelnen Ton spürbar. Mit drei Liedern aus seinen Vertonungen von Gedichten von Eduard Mörike stimmen die Sopranistin Anne Schwanewilms und der Organist Konrad Suttmeyer in diesem Konzert auf das neue Jahr ein. Auszüge aus Hugo Wolfs „Spanischem Liedbuch“, Gustav Mahlers „Rückert-Liedern“, Richard Strauss` „Die heiligen drei Könige aus dem Morgenland“ sowie mehrere Weihnachtschoral-Vorspiele von Johann Sebastian Bach ergänzen das Konzertprogramm.


Sonntag, 09. Januar 2022, 18.00 Uhr
Matthäuskirche, Cranger Straße 81, 45891 Gelsenkirchen

Tickets im Vorverkauf: 23 € | Tickets an der Abendkasse 25 €

Vorverkaufsstellen:
BASSO-Reinigung, Cranger Str. 279, 45891 Gelsenkirchen
Apotheke Petri, Nienhofstr. 1, 45894 Gelsenkirchen
Buchhandlung Junius, Sparkassenstr. 4, 45879 Gelsenkirchen

Anne Schwanewilms – Sopran
Konrad Suttmeyer – Klavier

Foto 1-2: © Studioline Photography

Mozart in England

Mozart in England

Klassik-Dialog


Mozart wuchs mit der Violine auf. Vater Leopold war einer der besten Geiger seiner Zeit. Kein Wunder, dass der Sohn sich also schon früh mit dem Zusammenklang der Streichinstrumente beschäftigte: Sein Violinkonzert Nr. 4 komponierte der junge Mozart noch als Teenager. Starken Einfluss auf Mozart hatte auch die Musik Johann Christian Bachs, jüngster Sohn des großen Johann Sebastian. Der „Londoner Bach“ lebte rund 16 Jahre als Komponist und erfolgreicher Konzertunternehmer in der britischen Hauptstadt. Auch die Sinfonie op. 6 Nr. 6 feierte im Rahmen seiner Londoner Konzertreihe Premiere. Die Tradition der Serenaden – Musikstücke mit leichtem, unterhaltendem Charakter – wurde in England von Edward Elgar fortgeführt: ganz charmant, ohne Pomp and Circumstance. Der junge Britten, wie Mozart ein Wunderkind, knüpfte hier an mit seiner „Simple Symphony“, für die er Themen aus eigenen Kindheitskompositionen recycelte. Tomo Keller, Konzertmeister der legendären Academy of St. Martin in the Fields, kehrt ins Ruhrgebiet zurück, wo er einst bei den Essener Philharmonikern am ersten Pult saß.


Johann Christian Bach (1735 – 1782)
Sinfonie op. 6 Nr. 6, g-Moll

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 –1791)
Violinkonzert Nr. 4, D-Dur

Edward Elgar (1857 – 1934)
Serenade

Benjamin Britten (1913 – 1976)
Simple Symphony


Sonntag, 06. Februar 2022, 18.00 Uhr
Matthäuskirche, Cranger Straße 81, 45891 Gelsenkirchen

Tickets im Vorverkauf: 14 € | Tickets an der Abendkasse: 16 €

Vorverkaufsstellen:
BASSO-Reinigung, Cranger Str. 279, 45891 Gelsenkirchen
Apotheke Petri, Nienhofstr. 1, 45894 Gelsenkirchen
Buchhandlung Junius, Sparkassenstr. 4, 45879 Gelsenkirchen

Neue Philharmonie Westfalen
Tomo Keller – Violine und Leitung

Foto 1: © Bo Söderström, Foto 2: © Pedro Malinowski

„Felix Krull“ – Der Künstler als Hochstapler?

„Felix Krull“ – Der Künstler als Hochstapler?

Szenen und Arien aus der weltersten Vertonung des Hochstaplerromans von Thomas Mann mit: Sängerinnen und Sängern der Koblenzer Uraufführung

Der Komponist Marc Vogler (*1998), Preisträger der Berliner Philharmoniker 2020, wird selbst als Erzähler durch das abenteuerliche Stück rund um den Sohn eines bankrotten Schaumweinfabrikanten führen. Ausschnitte der Oper/ Melodram wurden bereits u.a. beim AchtBrücken-Festival der Kölner Philharmonie im WDR-Funkhaus sowie mit dem renommierten Ensemble Musikfabrik aufgeführt. Die erste Opernkomposition des gebürtigen Gelsenkircheners feierte ihre Premiere 2016 im Musiktheater im Revier. Begleitet werden Melodram und Szenen vom Konzertpianisten Rainer Klaas.


Marc L. Vogler (*1998)
Ausschnitte aus: „Felix Krull“ – Der Künstler als Hochstapler?


Sonntag, 06. März 2022, 18.00 Uhr
Matthäuskirche, Cranger Straße 81, 45891 Gelsenkirchen

Tickets an der Abendkasse 12 €

Rainer M. Klaas – Klavier
Marc L. Vogler – Sprecher

Foto: © Ralf Bauer

NPW Barock – Teil 2

NPW Barock – Teil 2

Bach & Boccherini


Das Programm wird sobald wie möglich bekannt gegeben.


Sonntag, 27. März 2022, 18.00 Uhr
Matthäuskirche, Cranger Straße 81, 45891 Gelsenkirchen

Tickets im Vorverkauf: 14 € | Tickets an der Abendkasse: 16 €

Vorverkaufsstellen:
BASSO-Reinigung, Cranger Str. 279, 45891 Gelsenkirchen
Apotheke Petri, Nienhofstr. 1, 45894 Gelsenkirchen
Buchhandlung Junius, Sparkassenstr. 4, 45879 Gelsenkirchen

Neue Philharmonie Westfalen
Samuel Bächli – Leitung
Felix Drake- Violoncello

Text: Foto 1: Fontana di Trevi, Rom, Foto 2: © Lutz Edelhoff, Foto 3: © Rafael Motta

The Spirit of Brass

The Spirit of Brass

Unter diesem Motto schlägt BACK TO BRASS – das Blechbläserensemble aus Gelsenkirchen – gemeinsam mit Georg Rosche (Orgel) das Buch der Jahrhunderte auf. Das mittlerweile weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Ensemble spielt dabei Arrangements von Purcell bis Crespo, von Choral bis Musical, von Gospel bis Filmmusik, von Barock bis Gegenwart.
Diese Mischung ist typisch für das Ensemble, dass mit „effektvollen Klängen mit viel Drive“ dieses breite Spektrum bewusst ansteuert, um auch die Jugend ins Konzert zu locken. Man will darüber hinaus wieder zur Reinform der Blechbläserkunst zurückkehren, eben BACK TO BRASS. Die Freude an dieser Bläserkunst in einem homogenen Ensemble zu erleben und weiterzugeben – das ist nach wie vor Weg und Ziel der Musiker von BACK TO BRASS.
Georg Rosche wird das Konzert mitgestalten und die Blechbläser bei seinem Heimspiel mit der Vielfalt der Orgel zu einem großen Klangkörper erweitern.


Sonntag, 26. Juni 2022, 18.00 Uhr
Matthäuskirche, Cranger Straße 81, 45891 Gelsenkirchen

Tickets nur an der Abendkasse: 12 €

Back to Brass
Georg Rosche – Orgel

Fotos: privat