Mozart meets Britten

Mozart meets Britten


Wolfgang Amadeus Mozart (1756‒1791)
Divertimento in D, KV 136 

Frank Bridge (1879‒1941)
Three Idylls/ Streichorchester

Benjamin Britten (1913‒1976)
Variations on a Theme of Frank Bridge



Sonntag, 13. September 2020, 18.00 Uhr,
Matthäuskirche, Cranger Straße 81, 45891 Gelsenkirchen

Tickets nur im Vorverkauf: 14 € | keine Tickets an der Abendkasse!

Vorverkaufsstellen:
BASSO-Reinigung, Cranger Str. 279, 45891 Gelsenkirchen
Apotheke Petri, Nienhofstr. 1, 45894 Gelsenkirchen
Buchhandlung Junius, Sparkassenstr. 4, 45879 Gelsenkirchen


Neue Philharmonie Westfalen
Rasmus Baumann – Leitung

Ein feste Burg

Ein feste Burg

Orgelkonzert

Das Programm des Konzertes am 1. November enthält sowohl choralgebundene als auch freie Orgelwerke Johann Sebastian Bachs, wobei sich beide Gruppen vom Affekt her auf die Kirchenjahreszeit beziehen. Einerseits war am Tag zuvor der Reformationstag, auf den durch den Choral „Ein feste Burg ist unser Gott“ Bezug genommen wird und der auch das Motto des Konzertes bildet. Andererseits befinden wir uns im beginnenden November am Ende des Kirchenjahres, vertreten durch Choralbearbeitungen, die die Endlichkeit in den Blick nehmen. Diese unterschiedlichen Affekte von „Aufgehobensein in der festen Burg“ und „dem Bedenken der Endlich- und Ewigkeit“ werden in den freien Orgelwerken von Trios und Präludien und Fugen aufgegriffen und vertieft. Gerade die ungeheure Komplexität und Tiefe der Bachschen Musik ist ein ideales Medium, um diese wesentlichen Themen musikalisch darzustellen.


Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Präludien und Fugen, Trios, Partita und Choralbearbeitungen


Sonntag, 1. November 2020, 18.00 Uhr
Matthäuskirche, Cranger Straße 81, 45891 Gelsenkirchen

Tickets nur im Vorverkauf: 12 € | restliche Tickets an der Abendkasse

Vorverkaufsstellen:
BASSO-Reinigung, Cranger Str. 279, 45891 Gelsenkirchen
Apotheke Petri, Nienhofstr. 1, 45894 Gelsenkirchen
Buchhandlung Junius, Sparkassenstr. 4, 45879 Gelsenkirchen


Heiner Graßt – Orgel
Pfr. Ernst-Martin Barth – Texte

Foto: © Claus Hinkelmann

Barocke Saiten

Barocke Saiten

+++ Neues Programm „Barocke Saiten“ – mit Werken von Georg Friedrich Händel, Carl Philipp Emanuel Bach, Georg Philipp Telemann und Johann Sebastian Bach +++

Das ursprünglich angekündigte Programm „Feuer und Wasser“ mit Werken von Georg Friedrich Händel kann aufgrund der dafür benötigten Besetzungsgröße und der derzeit geltenden Abstandsregelungen auf der Bühne leider nicht aufgeführt werden.


Georg Friedrich Händel
Concerto grosso c-Moll op. 6 Nr. 8

Carl Philipp Emanuel Bach
Streichersinfonie C-Dur

Georg Philipp Telemann
Suite g-Moll „La Musette“

Johann Sebastian Bach
Konzert für zwei Violinen d-Moll BWV 1043


Erste Aufführung:
Sonntag, 29. November 2020, 15.30 Uhr
Zweite Aufführung:
Sonntag, 29. November 2020, 18.00 Uhr

Matthäuskirche, Cranger Straße 81, 45891 Gelsenkirchen

Tickets nur im Vorverkauf: 14 €
restliche Tickets an der Abendkasse: 16 €

Vorverkaufsstellen:
BASSO-Reinigung, Cranger Str. 279, 45891 Gelsenkirchen
Apotheke Petri, Nienhofstr. 1, 45894 Gelsenkirchen
Buchhandlung Junius, Sparkassenstr. 4, 45879 Gelsenkirchen


Neue Philharmonie Westfalen
Kristin Fournes-Schleich – Violine
Bernhard Forck – Violine und Leitung

Foto 1: © Gudrun Senger

Felix Krull

Felix Krull

„Felix Krull“ – Der Künstler als Hochstapler?

Szenen und Arien aus der weltersten Vertonung des Hochstaplerromans von Thomas Mann mit: Sängerinnen und Sängern der Koblenzer Uraufführung

Der Komponist Marc Vogler (*1998), Preisträger der Berliner Philharmoniker 2020, wird selbst als Erzähler durch das abenteuerliche Stück rund um den Sohn eines bankrotten Schaumweinfabrikanten führen. Ausschnitte der Oper/ Melodram wurden bereits u.a. beim AchtBrücken-Festival der Kölner Philharmonie im WDR-Funkhaus sowie mit dem renommierten Ensemble Musikfabrik aufgeführt. Die erste Opernkomposition des gebürtigen Gelsenkircheners feierte ihre Premiere 2016 im Musiktheater im Revier. Begleitet werden Melodram und Szenen vom Konzertpianisten Rainer Klaas.


Marc L. Vogler (*1998)
Ausschnitte aus: „Felix Krull“ – Der Künstler als Hochstapler?


Sonntag, 24. Januar 2021, 18.00 Uhr
Matthäuskirche, Cranger Straße 81, 45891 Gelsenkirchen
Abendkasse: 12 €

Rainer M. Klaas – Klavier
Marc L. Vogler – Sprecher

Foto: © Ralf Bauer

Alte neue Wege

Alte neue Wege

Michael Gees und Andreas Fröhling entführen Sie in die zauberhafte Welt der musikalischen Fantasie. Beide Künstler widmen sich in ihren Konzerten mit Leidenschaft der spontanen Erfindung, heute auf der Grundlage bekannter Kompositionen überwiegend geistlicher Musik. Mit ihren Instrumenten Klavier und Orgel treten sie in einen Dialog, die Matthäuskirche wird zum Klangraum.
Erleben Sie, wie Ideen, Gedanken und Gefühle in Rede und Gegenrede Hörbilder hervorbringen, die aus der Begegnung mit den Werken und aus der tönenden Partnerschaft überhaupt erst entstehen. Wie aus Improvisation, aus Möglichkeitsinn und Gelegenheit Kompositionen werden, einzigartig und unwiederholbar. Musik, die nie zuvor war und die nie wieder sein wird.

Wir stehen vor großen Veränderungen. Mehr denn je wird erfinderische Geistesgegenwart gefragt sein, den Herausforderungen der Zukunft zu begegnen. Es ist kein Zufall, dass die Improvisation in unserer Zeit eine Blüte erlebt. Die Spielregeln eines anderen Handelns müssen exploriert und erübt werden. Dazu bedarf es geeigneter Spielräume, in denen es ohne Angst vor dem Scheitern erlaubt ist, die Melodien der Lebewesen zu erlauschen und ihr Zusammenwachsen zur Symphonie des Miteinanders zu fördern.


Alle Kompositionen mit anverwandelnder Improvisation

Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Wachet auf, ruft uns die Stimme BWV 645

Improvisation „Dialog der Instrumente“

César Franck (1822–1890)
Offertoire g-Moll aus „Pièces posthumes“ (1905)

Improvisation „Aus der Tiefe“

Johann Sebastian Bach
Aus dem Notenbüchlein für Anna Magdalena Bach

Max Reger (1873–1916)
Wie schön leucht‘t uns der Morgenstern op. 135 a


Dienstag, 23 Februar 2021, 18.00 Uhr
Matthäuskirche, Cranger Straße 81, 45891 Gelsenkirchen
Abendkasse: 12 €

Michael Gees – Klavier
Andreas Fröhling – Orgel

Foto 1: © Hermann und Clärchen Baus, Köln,

Mozart in Trauer

Mozart in Trauer

Mozart genoss das Leben, aber er lebte auch im ständigen Bewusstsein der Vergänglichkeit. „Ich lege mich nie zu Bette ohne zu bedenken, daß ich vielleicht, so jung als ich bin, den andern Tag nicht mehr seyn werde“, schrieb er an seinen Vater – den er nur um vier Jahre überlebte. Mozarts dunkel-festliche „Maurerische Trauermusik“ entstand zum Begräbnis zweier Freimaurer. Mit der „kleinen g-Moll-Sinfonie“, seiner ersten Sinfonie in Moll überhaupt, erkundet schon der 17-jährige Mozart die Pfade zwischen Leben und Tod. Der nobel-herbstliche Klang der Bratsche ist wie geschaffen für den Ausdruck von Trauer und Gedankenschwere.

Eric Quirante Kneba, Solo-Bratscher der NPW, stellt zwei großartige Werke vor: Paul Hindemith reagierte mit seiner „Trauermusik“ spontan auf den Tod des englischen Königs Georg V. Barocke Reminiszenzen und ein Choral schließen diese bewegende Meditation ab. Auch Benjamin Britten griff auf Vorbilder aus der Alten Musik zurück: die „Lachrymae“ (Tränen) von John Dowland. Englische Schwermut verströmt ebenfalls Edward Elgars Miniatur „Sospiri“ (Seufzer).


Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
Maurerische Trauermusik c-Moll KV 477

Paul Hindemith (1895–1963)
Trauermusik für Viola und Streichorchester

Edward Elgar (1857–1934)
Sospiri op. 70

Benjamin Britten (1913–1976)
Lachrymae op. 48

Wolfgang Amadeus Mozart
Sinfonie Nr. 25 g-Moll KV 183


Sonntag, 21. März 2021, 18.00 Uhr
Matthäuskirche, Cranger Straße 81, 45891 Gelsenkirchen
Vorverkauf: 14 € | Abendkasse: 16 €
Schüler, Studenten, Auszubildende: 7 €
Ermäßigte Tickets nur an der Abendkasse erhältlich.

Neue Philharmonie Westfalen
Quirante Kneba – Viola
Rasmus Baumann – Leitung

Foto 1: © Markus Lück, Foto 2: © Philipp Ottendoerfer, Fotos 3-4: © Pedro Malinowski

Thüringer Familienbande

Thüringer Familienbande

Bis heute leuchtet Johann Sebastian Bach als Fixstern in der Galaxie der Bachfamilie, die binnen dreihundert Jahren über fünfzig respektable Komponisten hervorbrachte. Die meisten blieben in Thüringen, wo die Musik in Kirchen, Schlössern und Städten florierte. Mit seinem Leipziger Collegium Musicum führte Johann Sebastian auch Werke seines Eisenacher Vetters Johann Bernhard auf – gut möglich, dass dessen Suite in g-Moll dabei war. Die frohsinnigen Kantaten BWV 84 und BWV 202 komponierte Johann Sebastian wohl für den sauberen Sopran seiner zweiten Ehefrau Anna Magdalena. Unter den zahlreichen begabten Nachkommen des Thomaskantors wurde Carl Philipp Emanuel am berühmtesten. Haydn, Mozart und selbst noch Beethoven schätzten den begnadeten Klavierspieler und Komponisten, der eine neue musikalische Epoche einläutete.


Johann Bernhard Bach (1676–1749)
Suite für Orchester Nr. 1 g-Moll


Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Kantate „Ich bin vergnügt mit meinem Glücke“ BWV 84


Carl Phillipp Emanuel Bach (1714–1788)
Sinfonie h-Moll Wq 182 Nr. 5


Johann Sebastian Bach
Kantate „Weichet nur, betrübte Schatten“ BWV 202


Sonntag, 9. Mai 2021, 18.00 Uhr
Matthäuskirche, Cranger Straße 81, 45891 Gelsenkirchen
Vorverkauf: 14 € | Abendkasse: 16 €
Schüler, Studenten, Auszubildende: 7 €
Ermäßigte Tickets nur an der Abendkasse erhältlich.

Neue Philharmonie Westfalen
Susanne Ellen Kirchesch – Sopran
Bernhard Forck – Violine und Leitung

Text: Dr. Babette Kaiserkern, Foto 1: @ claudiodivizia, Foto 2: © Ida Zenna, Foto 3: © Gudrun Senger, Foto 4: © Pedro Malinowski

The Spirit of Brass

The Spirit of Brass

Unter diesem Motto schlägt BACK TO BRASS – das Blechbläserensemble aus Gelsenkirchen – gemeinsam mit Georg Rosche (Orgel) das Buch der Jahrhunderte auf. Das mittlerweile weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Ensemble spielt dabei Arrangements von Purcell bis Crespo, von Choral bis Musical, von Gospel bis Filmmusik, von Barock bis Gegenwart.
Diese Mischung ist typisch für das Ensemble, dass mit „effektvollen Klängen mit viel Drive“ dieses breite Spektrum bewusst ansteuert, um auch die Jugend ins Konzert zu locken. Man will darüber hinaus wieder zur Reinform der Blechbläserkunst zurückkehren, eben BACK TO BRASS. Die Freude an dieser Bläserkunst in einem homogenen Ensemble zu erleben und weiterzugeben – das ist nach wie vor Weg und Ziel der Musiker von BACK TO BRASS.
Georg Rosche wird das Konzert mitgestalten und die Blechbläser bei seinem Heimspiel mit der Vielfalt der Orgel zu einem großen Klangkörper erweitern.



Sonntag, 27. Juni 2021, 18.00 Uhr
Matthäuskirche, Cranger Straße 81, 45891 Gelsenkirchen
Abendkasse: 12 €

Back to Brass
Georg Rosche – Orgel

Fotos: privat

„Danke“

„Danke“

Ihr 20. Bühnenjubiläum am Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen nahm Anke Sieloff zum Anlass, einmal inne zu halten und „Danke“ zu sagen. Viele Menschen haben die Mezzosopranistin auf ihrem Weg professionell und privat bis dahin begleitet. Ein besonderer Wegbegleiter war Georg Friedrich Händel, dem auch ein Großteil einer CD gewidmet ist, aus der an diesem Abend eine Auswahl zu hören sein wird.
Die vielseitigen professionellen Facetten von Anke Sieloff spiegeln sich wider in Melodien von ABBA über Swing bis zur Da Capo Arie. Arrangiert wurden die Lieder vom Komponisten und Arrangeur Christian Schnarr, der sie auch am Klavier begleiten wird.



Sonntag, 22. August 2021, 18.00 Uhr
Matthäuskirche, Cranger Straße 81, 45891 Gelsenkirchen
Abendkasse: 12 €

Anke Sieloff – Sopran
Christian Schnarr – Klavier

Fotos: privat